Was bedeutet Firmeninsolvenz?

Von einer Firmeninsolvenz spricht man, wenn ein Unternehmen zahlungsunfähig ist. Dabei ist es ganz gleich, in welcher Rechtsform das betreffende Unternehmen vorliegt: ob als Kapitalgesellschaft oder Personalgesellschaft wie AG, GmbH, UG, GbR, OGH, KG etc..

Was ist bei einer Firmeninsolvenz zu beachten?

Im Falle einer Firmeninsolvenz gelten die allgemeinen Vorschriften der Insolvenzordnung, die das Regelinsolvenzverfahren beinhalten. Beantragt werden kann die Firmeninsolvenz sowohl durch den Schuldner selbst als auch durch einen Gläubiger. Wichtig ist hierbei, dass der Eröffnungsgrund plausibel dargelegt wird: Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung.

Die Folgen eines Insolvenzantrags: Sanierung oder Abwicklung?

Wenn eine Firmeninsolvenz droht oder bereits eingetreten ist, gibt es zwei Möglichkeiten: Der Insolvenzantrag kann zum einen mit der Absicht der Sanierung gestellt werden oder mit der Absicht der Abwicklung der Firma. Für eine dieser zwei Möglichkeiten sollten sich die Firmeninhaber bzw. Geschäftsführer möglichst frühzeitig entscheiden. Die Insolvenzordnung bietet beide Optionen an, so dass die betroffene Firma entweder im Rahmen ihrer Möglichkeiten saniert wird und somit erhalten bleibt oder aber ordnungsgemäß abgewickelt wird.
Ein guter Rat: Wenn ein Insolvenzantrag rechtzeitig gestellt wird und gut vorbereitet ist, eröffnet er weitaus mehr Spielraum als ein Insolvenzantrag, der erst in letzter Minute auf Druck von Gläubigern zustande kommt. Unser Büro berät Sie sehr gern über Ihre Handlungsmöglichkeiten, sollte Ihrer Firma Insolvenz drohen.