Kompletter Lockdown Deutschland

Unmöglich (gibt es nicht) und doch Gefahr für die Wirtschaft und Unternehmen – Politik zerstört Existenzen, Unternehmen und Strukturen

Durch die Politik hat die aktuelle Situation eine (negative) Eigendynamik erhalten, durch und wegen den politischen Mitspielern in den verschiedenen Parteien, weshalb diese nicht mehr aufzuhalten ist.  Anstatt ohne Panik und Übertreibung zu agieren und die Fakten und Kennzahlen sachlich zu deuten, rennen die Politiker los und übertrumpfen sich in noch härteren und krankhafteren Maßnahmen gegen Wirtschaft und Menschen im Staat. Dies sowohl in der Schweiz als auch Deutschland.  Der Wahlkampf lässt grüßen.

Die Sebile AG äußert klar und offen, dass eine nun zur Diskussion stehende Komplettschließung der Wirtschaft über 4 Wochen ein kaufmännisches Unding ist und weder wirtschaftlich noch rechtlich akzeptiert werden kann noch darf. Fatale Folgen sind die Resultate quer durch Wirtschaft, Branchen und Gruppen.

Die Sebile AG fordert:

  • Einen klaren und nachvollziehbaren sofortigen Beginn der Austrittsplanungen für die Wirtschaft aus den aktuellen Corona-Maßnahmen ab spätestens Beginn Februar 2021 seitens der Politik
  • Sofortige Rücknahme der erwähnten möglichen Planungen für eine Komplettschliessung der Wirtschaft – Enteignung von Eigentum und Unternehmen ist faktisch die Folge.
  • Sofortige Anpassung der bisher existierenden und mehrfach nachgebesserten Hilfen und Zuschüsse im Interesse der Wirtschaft und Unternehmen bzw. KMU; Löschung der erneut angepassten und verdeckten Hürden und Haftungsrisiken.
  • Freigabe der Hilfen auf die tatsächlichen Gegebenheiten der Unternehmen und Abschaffung des aktuellen falschen Gießkannenprinzips
  • Haftungsfreistellung der förderwürdigen Unternehmen im Rahmen der erhaltenen Hilfen
  • Erstellung eines Masterplans für die Wirtschaft und Anerkennung der Unternehmen auf eigenständiges Handeln und Agieren
  • Keine weitere Verlängerung der insolvenzrechtlichen Zugangspunkte bzw. Unterbrechung für Unternehmen zur Pflicht zur Insolvenzanmeldung. Die Marktverzerrung durch diese erneut verlängerten wegfallenden Pflichten zur Insolvenzmeldung von Unternehmen bringen lediglich eine zeitliche Verzögerung der Insolvenzen inkl. mit noch größeren Risiken des höheren Kreditausfalls und Belastung und Haftung. Weiterhin wachsen somit die haftungsrechtlichen Gefahren für Eigner und Geschäftsführer und deren Höhe der Haftung und Mithaftung. Die Gefahren von weiteren viel höheren Privatinsolvenzen in Verbindung mit kommenden Firmeninsolvenzen ist sehr hoch. 

Die Wirtschaft im Würgegriff der Politik und deren Machtspiele während und vor Wahlen ist nicht zu akzeptieren.  Die bisher unmögliche Haftung von Politiker bzw. zur Rechenschaft zu ziehenden Politiker muss angepasst werden und diese müssen für ihr Handeln und Maßnahmen, die nachweisbar die Unternehmen in ihrer Existenz schädigen und zum Teil offen in den Ruin bringen, ermöglicht werden. 

Wirtschaft und Unternehmen brauchen klare Rahmenbedingungen, einen freien Markt, Eigenständigkeit in ihrem Handeln und vor allem eine Politik, die den Markt durch die Unternehmen und Markt bzw. Nachfrage und Angebot selbst bestimmen lässt. 

Fazit: 

Ein angedachter „kompletter“ Lockdown von WIRTSCHAFT kann nur dazu verhelfen, dass mehrheitlich einige größere Konzerne davon stark profitieren und eine nachweisbare Marktverzerrung erfolgen wird zu Lasten des KMU und kleineren Unternehmen.  Dies hat nichts mit einer Krise zu tun, die im Rahmen einer Disruption u.a. zu neuen Entwicklungen etc. führt bzw. führen kann, sondern damit, dass Politik sich mehr als sie sollte und darf in die Kreisläufe der Unternehmen und Wirtschaft einmischt und falsche Entscheidungen dauerhaft als Mainstream festigt und etabliert. 

Politik hat Rahmenbedingungen zu entwickeln und aufzubauen, aber Politik darf und sollte keine Unternehmen steuern noch lenken noch soweit einschränken, dass diese nicht im Interesse der Unternehmen agieren können.