Firmeninsolvenz verhindern

Der Begriff Firmeninsolvenz oder Insolvenz ist kurz beschrieben eine Zahlungsunfähigkeit. Die Firmeninsolvenz anmelden davor helfen wir dir. Hier beschreiben wir weitere Punkte zu einer möglichen Firmeninsolvenz. Klare Schritte um eine mögliche Firmeninsolvenz zu vermeiden, Messbare und nachvollziehbare Liquiditätsplanung, Realistischen Annahmen werden vorausgesetzt, Auf Sanierung sollte unbedingt hingearbeitet bzw. ein Fokus liegen.

Bei einer Firmeninsolvenz dürfen die Ausgaben nicht höher als die Einnahmen sein. Wenn auch Verpflichtungen gegenüber Lieferanten, Gläubigern bzw. Geldgebern nicht mehr vollumfänglich erfüllt werden bzw. können, spricht man von einer Firmeninsolvenz. Dies ist ein allumfassender Begriff für eine Situation, die sich keiner wünscht.

Jedoch kommt sie jeden Tag hundertfach vor. Sie ist mehr in unserem Alltag verankert als viele Menschen denken. Das Paradigma „Insolvenz“ oder insolvent zu sein ist für viele Menschen eine Schande. Unter anderem für Unternehmer auch eine Rüge oder gar eine Schande.

In vielen Ländern außerhalb von Deutschland und der Schweiz ist Sie ein Zeichen von Machern und Unternehmer/in sein. Unternehmer die ihre Idee oder Vorhaben mit eigenem Risiko realisiert haben, können auch scheitern. Scheitern gehört dazu. Dies ist das Credo von Menschen und Unternehmen. Nicht das Scheitern, aber das Aufstehen und trotz großer Hürden weiter am Traum arbeiten.

Den Mut darf man in solchen Momenten nicht verlieren. Deswegen empfehlen wir diesen Weg zu gehen und das Risiko anzunehmen. Ein völliger Verlust der privaten und geschäftlichen Eigentümer oder Grundlagen kann dazu gehören. Doch natürlich ist es nie das Ziel eines Vorhabens.

Doch wenn ein solcher Fall eintritt, dann betrifft die Firmeninsolvenz viele Bereiche. Auch der damit in Verbindung stehenden Menschen, Mitarbeiter, Lieferanten, Geldgeber und Partner. Wichtig ist hier vor allem die Prüfung der wirtschaftlichen Grundlagen. Natürlich auch die der rechtlichen Grundlagen und Folgen.

In verschiedenen Firmeninsolvenz Fällen kann dem Geschäftsführer negative bzw. gravierende Folgen begleiten. Unter anderem muss er auch mit möglichen zivil- und strafrechtliche Folgen rechnen.

Was ist zu beachten bei einer Firmeninsolvenz
Es werden immer mehr Schulden angehäuft, die Sie nicht abbezahlen können? Dann hilft es nichts und Sie müssen in die Insolvenz gehen. Dies ist häufig nämlich der einzige Weg, um den Schuldenberg zu reduzieren. Doch was ist dabei zu beachten? So sieht der Ablauf der Insolvenz aus Zunächst ist einmal zu klären, wie eine Firmeninsolvenz eigentlich abläuft.

Nicht viele wissen darüber Bescheid und Sie sollten sich vorher darüber aufklären lassen. Zuallererst kommt immer der Antrag und das Eröffnungsverfahren. Hier jedoch geben Sie bereits die Führung zu 90% ab. Anschließend folgt das Insolvenzverfahren an sich und wenn alles klappt, dann kommt es zum Abschluss des Verfahrens.

Alles beginnt mit der Anmeldung beim örtlich, zuständigen Amtsgericht. Ein Antrag muss im Vorfeld vom zuständigen Amt geprüft werden und kann danach genehmigt werden. Firmeninsolvenz anmelden – Sanierung oder Abwicklung? Der inhaber sollte eine Sanierung der Firma möglichst früh in betracht ziehen.

Hierzu gibt es einen hilfreichen Antrag um die Firmeninsolvenz zu vermeiden. Die Insolvenzordnung bietet dahingehend in Deutschland für Sie viele Optionen um alles abzudecken. Kann ein Unternehmen nach der Sanierung noch gerettet werden? Firmeninsolvenz anmelden ist das eine, doch das Unternehmen zu retten, das andere. Dann spielen die Maßnahmen der Sanierung eine Rolle. Ist eine davon, dass die Firma verkauft werden soll, stehen die Chancen eher schlecht.

Anderweitig besteht die Möglichkeit, die Firmeninsolvenz selbst in die Hand zu nehmen, um dies zu klären. Wenn ein Unternehmen seine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann, ist im Insolvenzrecht die Firmeninsolvenz vorgesehen. In diesem Fall gilt dies explizit für Deutschland. Dabei wird dann das Unternehmen im Rahmen des Insolvenzverfahrens entweder aufgelöst, liquidiert oder saniert.

Die Gründe für eine Firmeninsolvenz
Im Insolvenzrecht ist genau definiert, wenn bei einem Unternehmen der Tatbestand der Insolvenz eingetreten ist. Dabei gibt es drei verschiedene Gründe. Wenn bei einem Unternehmen die Zahlungsunfähigkeit oder eine Überschuldung eingetreten ist, dann ist die Anmeldung zur Firmeninsolvenz pflicht. Hierbei ist der erste allgemeine Eröffnungsgrund die Zahlungsunfähigkeit.

Gemäß der Insolvenzordnung liegt eine Zahlungsunfähigkeit vor, wenn das Unternehmen nicht mehr imstande ist, den fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Dabei ist dies dann in der Regel der Fall, wenn das Unternehmen die Zahlungen einstellt. Laut Insolvenzordnung ist ein weiterer Eröffnungsgrund eine drohende Zahlungsunfähigkeit.

Wenn der Schuldner voraussichtlich nicht mehr in der Lage ist, die bestehenden Verpflichtungen zur Zahlung zu erfüllen. Es gilt auch als dritten Grund für die Überschuldung als Begründung für eine Insolvenz. Wenn es sich hier um juristische Personen handelt. Dabei ist dies in der Insolvenzordnung festgehalten.

Hierbei liegt dann eine Überschuldung vor, wenn das Vermögen eines Schuldners die vorhandenen Verbindlichkeiten nicht mehr abdeckt. Eine Ausnahme liegt dann vor, wenn die Unternehmens Fortführung wahrscheinlich erscheint. Wann muss von einem Unternehmen die Firmeninsolvenz beantragt werden? Bei Juristische Personen muss die Insolvenz angemeldet werden, wenn das Unternehmen überschuldet oder zahlungsunfähig ist.

Dies gilt zum Beispiel für GmbHs, für Aktiengesellschaften, für eingetragene Genossenschaften sowie haftungsbeschränkte Unternehmensgesellschaften (UG). Wenn eine drohende Zahlungsunfähigkeit vorhanden ist, müssen solche Firmen eine Anmeldung zur Insolvenz vornehmen. Bei den übrigen Gesellschaftsformen besteht nach der Insolvenzordnung nach keine Antragspflicht zur Firmeninsolvenz.

Allerdings wenn es sich bei einem persönlich haftenden Gesellschafter um keine natürliche Person handelt. Das gilt zum Beispiel für die Rechtsform der GmbH & Co.KG. Dort ist dann die GmbH (also juristische Person) der persönlich haftende Gesellschafter. Spätestens 3 Wochen ab dem Zeitpunkt der Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit muss das Unternehmen gemäß Insolvenzordnung die Insolvenz anmelden.

Wenn dies nicht erfolgt, entsteht wegen Verschleppung der Insolvenz ein Strafgegenstand. Darauf kann es eine Freiheitsstrafe für die verantwortlichen Personen von bis zu 3 Jahren geben. Bei Unternehmen mit persönlicher Haftung oder Privatvermögen besteht keine Pflicht auf Anmeldung einer Firmeninsolvenz.

Dazu gehört zum Beispiel
eine Offene Handelsgesellschaft (OHG), eine Kommanditgesellschaft (KG), eine Gesellschaft der, bürgerlichen Rechts (GbR), ein Einzelkaufman (e.K.), ein Freiberufler, der persönlich haftet. Dennoch ist es für solche Unternehmen, die überschuldet oder zahlungsunfähig sind, sinnvoll, trotzdem eine Firmeninsolvenz zu beantragen. Der Grund liegt darin, dass aufgrund der Insolvenz eine Straf- oder Haftungsmöglichkeit nicht komplett ausgeschlossen werden kann. Wenn jemand beispielsweise weiterhin Verträge abschließt, obwohl das Unternehmen zahlungsunfähig ist, macht sich dieser wegen eines Eingehungsbetruges strafbar.

Es besteht das Risiko, dass ein Gericht hier eine Restschuldbefreiung nicht bewilligt. Welcher Ablauf ist bei einer Firmeninsolvenz vorgesehen? Hier gibt es 3 Phasen. Die erste Phase ist der Antrag und das Eröffnungsverfahren. Die zweite Phase das Insolvenzverfahren. Die dritte Phase der Abschluss des Verfahrens. Die Anmeldung erfolgt beim dafür örtlich zuständigen Amtsgericht. Dieses Amtsgericht fungiert dann als Insolvenzgericht. Dabei hängt die Zuständigkeit vom Sitz des Unternehmens ab. Diese Varianten gelten ausschließlich für Deutschland. Sobald ein Antrag zur Firmeninsolvenz gestellt wurde prüft das Gericht die Voraussetzung der Eröffnung einer Insolvenz.

Dabei muss ein entsprechendes Vermögen noch vorhanden sein, das die Aufwendungen für ein solches Verfahren abdeckt. Zu den Kosten gehörten zum Beispiel die Gerichtskosten und die Vergütung für den Insolvenzverwalter. Sollte dies nicht vorhanden sind, wird ein solcher Antrag mangels Masse abgewiesen. Das eigentliche Insolvenzverfahren wird dann vom eingesetzten Insolvenzverwalter durchgeführt. Dieser übernimmt dann auch während dieses Verfahrens die Führung des Unternehmens.

Das noch pfändbare Unternehmensvermögen wird beschlagnahmt und die vorhandenen Gläubiger können darüber nicht mehr verfügen. Die Aufgabe des Insolvenzverwalters ist es, entweder das Unternehmen, eine Sanierung oder eine Liquidation des Unternehmens durchzuführen. Dabei gibt es keine einheitliche zeitliche Dauer. Dies hängt zum Beispiel von der Anzahl der Gläubiger und auch von der Größe des Unternehmens ab.

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