Firmeninsolvenz beantragen

Wer kann die Firmeninsolvenz für mein Unternehmen beantragen? Die Firmeninsolvenz kann jeder anmelden oder beantragen. Auch bei geeigneten Fällen können Lieferanten oder und Gläubiger diese für sie anmelden. Hier fällt leicht das Ruder aus der Hand.

Die Anmeldung einer Firmeninsolvenz bedarf die Beachtung amtlicher Vorgaben. Bei uns in der Schweiz als auch zum Beispiel in Deutschland. Je nach kantonalem Amt oder Bundesland gibt es Abweichungen. Die jeweils notwendigen Formulare lassen sich online downloaden und ausfüllen.

Wenn Gründe für eine mögliche bzw. drohende Firmeninsolvenz gegeben sind sollten Sie das Gespräch suchen. Führen Sie Gespräche mit Wirtschaftsberatern und Unternehmensberatern. Bei gegebenen Fall mit einem Rechtsanwalt ihres Vertrauens. Hier ist die Offenheit und Ehrlichkeit sehr wichtig.

Bei einer geführten Firmeninsolvenz kann vieles gerettet bzw. das Unternehmen in eine neue Zeit geführt werden. Bei passenden Schritten kann der aktuelle Inhaber und Unternehmenseigner auch weiter machen. Doch Vorsicht hier kann sehr schnell Zuversicht auf die neue Zukunft umschlagen.

Vielleicht in Unmut, Traurigkeit und Wut über mögliches Vertrauen zu einem Insolvenz-Verwalter. Zu oft haben Insolvenz-Verwalter ausschließlich Interesse an einer Fortführung mündlich formuliert und parallel die Zerschlagung vorbereitet. Leider zeigt die Erfahrung in diesem Bereich, dass es häufig in dieser Art und Weise vorkommt.

Ihr Ziel ist es eine Zerschlagung oder Ausverkauf von möglicherweise insolventen Unternehmen zu erreichen. Hierzu arbeiten diese, in einer Firmeninsolvenz, mit ihren eigenen und festen Netzwerken zusammen. Die binnen Tagen einen möglichen Teilverkauf oder Verkauf ermöglichen.

Natürlich bei ordnungsgemäß geführten Verfahren hier die Zeitphase mittel- bis langfristig betrachtet werden muss! Dieses ist vollkommen legitimiert durch den Gesetzgeber. Leider führt dieses in den meisten Fällen nicht zu den gewünschten Effekten und Zukunft. Erst einmal das Zepter aus der Hand gegeben, wird es schwerfallen, das Eigene bzw. ehemals eigene Unternehmen zukünftig zu führen.

Dabei werden leider auch zu oft nahe Berater zu äußerst überhöhten Kosten und Tagessätzen beauftragt. Ihre Aufgaben sind die bekannte und stehende Ist-Situation im wirtschaftlichen Bereich zu erkennen. Hinzu auch zu testen. Die Kosten und Aufwendungen trägt in diesem Fall immer das insolvente Unternehmen. Ein weiterer Mittelabfluss für das geschwächte Unternehmen.

Dabei ist auch zu beachten, dass Insolvenz-Verwalter bei interessanten Insolvenzen nicht wenig verdienen. Somit versuchen sie die Umsätze des insolventen Unternehmens für ihre Zwecke zu sichern bzw. mittelfristig zu erhalten und bei Möglichkeit zu justieren. Dies sehr oft zum Schaden des eigentlich zu rettenden Unternehmens.