Firmen Insolvenz Beratung

Zügige und schnelle Reaktionen bringen höchstmögliche Sanierungserfolge. Die beste Strategie zur Bewältigung der wirtschaftlichen Krise in Unternehmen ist zunächst, dass es eine klare konsequente und sehr genaue, straffe, messbare und nachvollziehbare Liquiditätsplanung auf der Grundlage von realistischen Annahmen existiert bzw. erstellt wird.

Dies sowohl bei den Verkaufs- und Umsatzeinbrüchen und möglicher Finanzierungslücken und Finanzierungshilfen.

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In der Folge ist es unerlässlich, dass eine messbare und ganzheitliche Strategie und Vorgehen entwickelt wird, welches mögliche kurzfristige Engpässe bei der Liquidität und Umsatz überbrückt und berücksichtigt, aber auch und vor allem das Unternehmen langfristig sichert und die Ertragsfähigkeit und dem möglichen maximalsten Werterhalt für alle Beteiligten beachtet und sichert.

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Firmeninsolvenz - Was ist das ?

Der Begriff Firmeninsolvenz oder Insolvenz ist kurz beschrieben. Zahlungsunfähig. Die Ausgaben eines Unternehmens sind höher als seine Einnahmen bzw. das Unternehmen kann seine Verpflichtungen gegenüber Lieferanten, Gläubigern bzw. Geldgebern nicht mehr vollumfänglich erfüllen! Ob für Unternehmen, Privatpersonen oder juristischen Personen. Dies ist ein allumfassender Begriff für eine Situation, die sich keiner wünscht, jedoch jeden Tag tausendfach vorkommt und mehr in unserem Alltag verankert ist als viele Menschen denken. Das Paradigma „Insolvenz“ oder insolvent zu sein ist für viele Menschen oder Unternehmenslenker eine Schmach oder Rüge oder gar eine Schande. Doch in vielen Ländern außerhalb Deutschland und der Schweiz ist die Insolvenz auch ein Zeichen von Machern, Unternehmern/Unternehmerinnen die den Mut hatten, ihre Ideen oder Vorhaben mit eigenem Risiko zu realisieren. Scheitern gehört dazu, dies ist das Credo von Menschen und Unternehmen, die den Mut haben ihren eigenen Weg zu gehen und auch dafür bereit sind, hohen Risiken auf sich zu nehmen.

Ein völliger Verlust der privaten und geschäftlichen Eigentümer oder Grundlagen gehört dazu – doch natürlich nie das Ziel eines Vorhabens. Doch wenn ein solcher Fall eintrifft, dann betrifft die Firmeninsolvenz viele Bereiche eines Unternehmens und auch der damit in Verbindung stehenden Menschen, Mitarbeiter, Lieferanten, Geldgeber und Unternehmer und Unternehmerinnen. Guter Rat ist hier wichtig und vor allem auch die Prüfung der wirtschaftlichen Grundlagen als auch die der rechtlichen Basis und Folgen.

Im Falle einer Insolvenz können dem Geschäftsführer äußerst negative bzw. gravierende Folgen ereilen sowohl auch zivil- und strafrechtliche Folgen.

Firmeninsolvenz ist ein mächtiges Angstwort mit noch mächtigeren Folgen für Mensch und Unternehmen

ABER auch Chancen können sich aus einer Firmeninsolvenz ergeben. Doch diese müssen und sollten auf der rechtlichen sowohl auf der betriebswirtschaftlichen Seite sehr gründlich, sachlich und sauber geprüft und angegangen werden. Eine Firmeninsolvenz bedarf Sachverstand, kühlen Kopf und vor allem die richtigen und erfahrenen (Beratungs) Partner an seiner Seite. Innerhalb einer Firmeninsolvenz können Unternehmen und Führungskräfte alles verlieren, aber auch vieles gewinnen. Im Rahmen einer Firmeninsolvenz ist eine gezielte Bereinigung ebenfalls möglich wie auch ein Relaunch eines angeschlagenen Unternehmens z.B. bedingt durch eine extern gegebene Krise oder Zahlungsausfällen die unterwartet waren. Doch dabei sind sehr viele Punkte zu beachten und auch hier ist es möglich, intern zuvor oder auch zusammen mit seinen Geldgebern, oder auch Banken ein IDW S6 Gutachten erstellen zu lassen. Gerne sind wir Ihnen von der Sebile AG dabei behilflich, fragen Sie uns.

Wo melde ich meine Firmeninsolvenz an ?

Je nach Land muss eine Firmeninsolvenz bzw. Insolvenz beim entsprechenden kantonalen Amt oder für Deutschland dem jeweiligen Amtsgericht angemeldet und angegeben werden. Doch vor einer Anmeldung muss sichergestellt sein, dass wirtschaftlich und rechtlich alle relevanten Punkte geprüft und im Fall einer entsprechenden Einstufung umgehend agiert und reagiert werden.

Die gesetzlichen Fristen zur Anmeldung einer Insolvenz sind zwingend einzuhalten. In Krisenzeiten wird zu oft vergessen, dass Fristen existieren und sich verantwortliche Personen als auch Führungskräfte strafbar machen können, sollten sie diese mißachten oder unbeachtet lassen. Ja nach Grad und Einstufung Ihres Unternehmens müssen die wirtschaftlichen Kennzahlen unbedingt aussagekräftig sein und einen glasklaren Istzustand zulassen über die Liquidität, Ihren Verpflichtungen als auch Forderungen.

Der Antrag zu einer Firmeninsolvenz hat schriftlich zu erfolgen. In der Schweiz als auch u.a. in Deutschland. Hierfür gibt es je Kanton oder und Bundesland unterschiedliche Formulare, die die Grundlage einer Insolvenz darstellen. Doch Vorsicht. Vor Anmeldung einer Insolvenz sollten und müssen alle Bereiche geprüft und eruiert werden, ob es nicht doch noch Auswege gibt oder existieren. Denn zu oft werden Unternehmen regelrecht geopfert und ausverkauft – das hätte nicht sein müssen. Zu oft werden aus Angst und Unwissenheit falsche Entscheidungen getroffen oder es wird vorschnell gehandelt. Eine Insolvenz kann auch eine Rettung bedeuten – dies mit den richtigen Partnern und einem korrekten und richtigen Insolvenzverwalter. Hier kann womöglich unter eigener Leitung das Unternehmen fortgeführt werden und neu ausgerichtet werden. Doch dies bedarf bestimmter rechtlicher und wirtschaftlichen Prüfungen und u.a. ein IDW S 6 Gutachten. Wir, die Sebile AG, können Ihnen hier helfen und sie bei der Erstellung eines Gutachtens unterstützen bzw. für Sie erstellen. Ein IDW S 6 Gutachten kann auch in guten Zeiten erstellt werden um zu sehen, wo das Unternehmen steht und was getan werden muss, damit ein Negativfall nicht eintritt. Kontaktieren Sie uns, wir sind Ihre Partner – die Sebile AG.

Wer kann eine Firmeninsolvenz beantragen

Die Insolvenz kann jeder anmelden oder beantragen. Auch bei geeigneten Fällen können Lieferanten oder und Gläubiger diese für sie anmelden, was Ihnen das Ruder aus der Hand nimmt. Die Anmeldung einer Insolvenz bzw. Firmeninsolvenz bedarf die Beachtung amtlicher Vorgaben bei uns in der Schweiz als auch z.B. in Deutschland. Je nach kantonalem Amt oder Bundesland lassen sich die jeweils notwendigen Formulare online downloaden und ausfüllen. Empfehlenswert ist in einem solchen Fall, sollten die Insolvenzgründe gegeben sein, dass sie die notwendigen Schritte mit Ihrem Wirtschaftsberater, Unternehmensberater und bei gegebenen Fall mit ihrem Rechtsanwalt ihres Vertrauens offen und ehrlich besprechen.

Bei einer geführten Firmeninsolvenz kann vieles gerettet werden bzw. das Unternehmen in eine neue Zeit geführt werden. Dies bei korrekten und passenden Schritten auch unter der Führung der aktuellen Inhaber und Unternehmenseigner. Doch Vorsicht, hier kann sehr schnell Zuversicht auf die neue Zukunft umschlagen in Unmut, Traurigkeit und Wut über mögliches Vertrauen zu einem Insolvenzverwalter. Denn zu oft haben Insolvenzverwalter ausschließlich Interesse an einer Fortführung unter der Beachtung der eigenen bzw. Kanzlei Optimierung im Gewinnbereich. Dazu gehört leider auch, dass die Erfahrung zeigt, dass Insolvenzverwalter zu oft lediglich Interesse haben, eine gezielte Zerschlagung oder Ausverkauf von insolventen Unternehmen zu erreichen.

Hierzu arbeiten diese mit ihren eigenen und festen Netzwerken zusammen, die binnen Tagen einen möglichen Teilverkauf oder Verkauf ermöglichen. Dies vollkommen legitimiert durch den Gesetzgeber, was leider in den meisten Fällen nicht zu den gewünschten Effekten und Zukunft führt. Erst einmal das Zepter aus der Hand gegeben als Unternehmer, wird es Ihnen schwerfallen, das eigene Baby oder Lebenswerk auch zukünftig zu führen. Dabei werden leider auch zu oft nahe Beratungsunternehmen zu äußerst überhöhten Kosten und Tagessätzen beauftragt, diese dann eine bereits bekannte und stehende Istsituation im wirtschaftlichen Bereich erneut testieren sollen oder dies direkt tun. Doch die Kosten und Aufwendungen trägt das insolvente Unternehmen – ein weiterer Mittelabfluss für das geschwächte Unternehmen. Dabei ist auch zu beachten, dass Insolvenzverwalter bei interessanten Insolvenzen nicht wenig verdienen und somit versuchen, die Umsätze und Positionen des insolventen Unternehmens für ihre eigenen Zwecke zu sichern.

Antrag auf Firmeninsolvenz

Anträge für Firmeninsolvenz lassen sich in der Schweiz und auch Deutschland ohne großen Aufwand per Internet kostenfrei downloaden und einfach ausfüllen. Bei Unternehmen mit einem begleitenden Unternehmensberater, z.B. die Sebile AG, oder und beratenden Rechtsanwälten können ihre Berater dies für Sie übernehmen und beratend zur Verfügung stehen. Bitte beachten Sie jedoch, dass auch und vor allem beim Ausfüllen von möglichen Firmeninsolvenzanträgen viele Fehler geschehen können. Ein vergessenes Häkchen oder trotz gutem Gewissen und Wissen gemachten Angaben die nicht korrekt sind können fatale Folgen für Sie selbst und Ihrem Unternehmen bringen.

Wie oft darf ich eine Firmeninsolvenz anmelden

Jedes Jahr gibt es z.B. in der Schweiz ca. 4.700 Firmeninsolvenz. In Deutschland ca. 19.000. Hinter jeder dieser Firmeninsolvenz stehen Menschen, Schicksale, Ideen, gescheiterte Vorhaben, falsch geplante Träume, übernommene Firmen und Unternehmer/innen als auch je Fall hohe Summen von Verpflichtungen, falschen Kennzahlen und vor allem keine oder nur bedingte Beratung oder Falschberatung.

Wie meldet man eine Firmeninsolvenz an

Eine Firmeninsolvenz anmelden unterliegt festgelegten Regeln und Vorgaben. Je nach Land wie z.B. in der Schweiz und oder Deutschland so können die Firmeninsolvenzanträge schriftlich über das jeweilige kantonale Amt oder in Deutschland über das Amtsgericht des jeweiligen Bundeslandes beantragt werden.

Jedoch sollten hier einige Punkte, Fallstricke und gesetzliche Vorgaben zwingend beachtet werden, ohne deren Beachtung eine spätere weitreichende Haftung und Folgen unausweislich sind bzw. sein könnten. Holen Sie sich Rat und Beratung von Ihrer Unternehmensberatung und bei Bedarf vom Rechtsanwalt Ihres Vertrauens. Folgen für etwaige Missachtungen könnten sein:

✓ Eigenhaftung und Verlust der 100% eigenen Existenz inkl. Verlust aller privaten Finanzmittel
✓ Eingehungsbetrug
✓ Verlust des eigenen Unternehmens und Übernahme aller Schulden als Gesamtschuldner bzw. haftende Person. Vorsicht, auch bei juristischen Personen werden sehr oft die Gesellschafter in Haftung genommen für etwaig aufgenommene Kredit und Verpflichtungen. Dies greift dann umgehend.
✓ Physische und psychische Belastung wird äußerst hoch und ein gewisser Teil der betroffenen Unternehmer/innen und Menschen können dies nicht kompensieren
✓ Soziale Folgen für bisher erfolgreiche Menschen mit Rückzug und Aufgabe

Wie viele Jahre dauert eine Firmeninsolvenz ? Welche Laufzeit hat eine Firmeninsolvenz ?

Im Vergleich zum klassischen, für Deutschland, geltenden Verbraucherinsolvenz (Privatinsolvenz- mindestens 3 Jahre und höchstens 6 Jahre), existiert keine Zeitvorgabe für ein Firmeninsolvenzverfahren. Hier exemplarisch juristische Personen wie GmbH und AG. Je nach Amtsgericht für Deutschland bzw. dem jeweils zuständigen Richter (hier auch oft in interner Absprache mit einem / dem Insolvenzverwalter; Richter haben meist sogenannte Lieblingsinsolvenzverwalter bzw. wollen oft nur schnelle Entscheidungen treffen), prüft und urteilt anhand vieler Faktoren den Ablauf der Zeit und Aufwand:

1. Welches Potential auf Sanierung besteht
2. Größe des Unternehmens
3. Wieviele Gläubiger existieren
4. Die realen bzw. tatsächlichen Unternehmensschulden

Ab dem Zeitraum Ihrer Aufgabe bzw. Abgabe der „Zügel“ bzw. Führung liegt ein möglicher Verlauf nicht mehr in ihren Händen. Das sollten Sie immer dabei beachten.

Welches Potential auf Sanierung besteht

Sanierung ist dann umso eher möglich, umso früher die Leitung bzw. Unternehmer die Insolvenzreife erkennt und agiert. Je später agiert und oder reagiert wird, umso geringer die Chancen auf einer eigenständigen Sanierung. Umso höher auch das Risiko der direkten Durchhaftung für die Geschäftsführung trotz einer juristischen Person. Insolvenzverschleppung, Eingehungsbetrug sind nur einige der möglichen Folgen, wenn verantwortliche Personen nicht oder zu spät agieren.

Fälschlicherweise reden Medien, viele Berater, Rechtsanwälte und auch Steuerberater von einer 3 Wochen Frist – doch dies ist nur die halbe reale Wahrheit! Denn unabhängig von einer 3 Wochen Frist muss das Unternehmen oder die Geschäftsführung z.B. bei einer juristischen Person wie z.B. einer GmbH oder AG sofort nach Erkennen der Zahlungsunfähigkeit oder drohenden Zahlungsunfähigkeit agieren und Insolvenz anmelden. Dies kann weit vor einer 3 Wochen Frist nötig werden, jedoch spätestens bis zu drei Wochen.

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