Abfindung bei Firmeninsolvenz

Firmeninsolvenz – Welche Abfindung steht Ihnen zu? In diesem Artikel geht es um die Abfindung bei einer Firmeninsolvenz. Die Sebile AG berät dabei verschiedene Arten von Unternehmen bei der Insolvenz in jeglicher Richtung. Die Richtungen sind dabei vom Insolvenzverfahren selbst, bis hin zu den Gründen, Tipps und der Vermeidung von Insolvenz.

Dabei werden Sie von den Partnern der Sebile AG in jeglicher Form unterstützt. Für jede Art von Schieflage hat die Sebile AG die passenden Lösungen für Ihre Firma parat. Die Diskretion und Professionalität der Firmeninsolvenz-Experten der Sebile AG bieten kostenlose Erstgespräche für neue Kunden an. Außerdem hat die Firmeninsolvenz Beratung nur Experten in ihrem Team, die 24/7 einsatzbereit und erreichbar sind.

Da Sie auf sehr Reaktion bei der Insolvenz vorbereitet sein müssen, ist ein schneller und langer Support sehr wichtig.

Möglichkeit einer Abfindung

Viele Arbeitnehmer haben durchaus Hoffnung auf eine Abfindung, wenn die Firma Insolvenz geht. Diese Abfindung kann in einem Insolvenzverfahren gültig gemacht werden, wenn der Anspruch nach einer Öffnung der Insolvenz erfolgt. Wenn jedoch zum Beispiel finanzielle Mittel nicht ausreichen oder andere Gründe auftreten, ist die Abfindung jedoch nicht immer sicher. Wenn der Arbeitnehmer eine betriebsbedingte Kündigung aufgrund von Insolvenz ausspricht, ist die Abfindung durchaus möglich.

Je nach restlichem Vermögen des Unternehmens oder Anzahl der Gläubigen kann die Abfindung nach einem entstandenen Abfindungsanspruch verloren gehen. Der jeweilige Verwalter der Insolvenz muss die Abfindung bezahlen, wenn diese nach der Eröffnung dieses Verfahrens vereinbart wurde. Die Abfindung ist pfändbar, wenn diese während einer Privatinsolvenz erhalten wurde.

Wann tritt ein Insolvenzfall ein und wann werden Abfindungen gezahlt?

Die Firmeninsolvenz tritt ein, wenn die finanziellen Pflichten eines Unternehmens nicht mehr erfüllt werden können und die Zahlungsunfähigkeit eintritt. Zudem ist das Unternehmen durch eine Überschuldung insolvent. Jedoch sind Zahlungen bei Abfindungen nicht die Regel, wenn Arbeitgeber das Unternehmen insolvent melden. Dies ist sehr einfach mit den geringen finanziellen Mitteln begründet, die nach der Insolvenz nicht mehr ausreichen.

Die Möglichkeit auf eine Abfindungszahlung hängt dabei von dem Anspruch ab. Dieser zählt entweder zu den Insolvenzforderungen oder zu den Masseforderungen und unterscheidet sich hierbei. Hierbei zählt der Abfindungsanspruch zu den Forderungen der Insolvenz und die Zahlung kann je nach der Anzahl der Gläubiger und dem Vermögen des Betriebs verloren gehen.

Zu den Masseforderungen hingegen gehört der Anspruch auf eine direkte Abfindung, die der Insolvenzverwalter auszahlen muss. Der Abfindungsanspruch sollte somit erst nach dem Eintritt der Insolvenz durchgesetzt werden.

Möglichkeiten bei den Abfindungszahlungen

Die erste Möglichkeit der Abfindung ist bei betriebsbedingter Kündigung. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass die Insolvenz keinen direkten Grund der Kündigung beinhaltet. Eine Umstrukturierung oder Stilllegung jedoch schon. Außerdem darf der angestellte Mitarbeiter nicht in diesem Betrieb weiterbeschäftigt sein. Zum Beispiel in einer anderen Abteilung oder als andere Tätigkeit. Die Klage gegen eine Kündigung muss jedoch innerhalb von drei Wochen eingereicht werden.

Diese Zahlungen muss der Insolvenzverwalter oder der insolvent gegangene Arbeitgeber unmittelbar begleichen. Außerdem kann man die Abfindungszahlung bei der Insolvenz erhalten, wenn ein Aufhebungsvertrag unterschrieben wurde. Dieser gehört nicht der Insolvenztabelle an. Zudem haben Sie hierbei den Vorteil, dass Sie sich nicht wie die anderen Gläubiger prozentual zufriedengeben müssen, sondern fest geregelte Abfindungen erhalten.

Sie erhalten hierbei die Abfindung in voller Höhe. Falls der jeweilige Insolvenzverwalter diese Zahlung ablehnt oder vermindert, können Sie einen Anspruch vor Gericht stellen. Zur Unterstützung kann hierbei ein Anwalt hinzugezogen werden, damit Sie Ihr Geld auch mit Sicherheit erhalten.

Abfindung bei der Privatinsolvenz

Wenn Sie sich selbst in der Privatinsolvenz befinden, unterliegen Sie in einer Pfändungsfreigrenze. Die Privatinsolvenz kann jedoch nur angemeldet werden, wenn Sie selbst als Unternehmer von den wesentlichen Merkmalen der Firmeninsolvenz betroffen sind. Hierzu zählen Überschuldung, androhende Insolvenz oder die bereits vorhandene Insolvenz. Jedoch muss bis dahin mit Einschränkungen gerechnet werden. Wenn die Privatinsolvenz höher ist, als die normale Gehaltszahlung, darf hierbei nur ein gewisser Teil von der Abfindung behalten werden.

Jedoch gibt es hierbei die Möglichkeit, einen Vollstreckungsschutz zu beantragen, indem Sie sich an das jeweilige Amtsgericht werden. Juristische Unterstützung wird hierbei empfohlen, damit bei den Verhandlungen keine Fehler auftreten. 

Die Pfändungs-Grenze

Es gibt eine Grenze bei den Pfändungen, diese gilt zudem auch für das eigene Gehalt. Für Alleinstehende liegt diese Grenze bei 1100 Euro. Die Grenze bei Eltern oder verheirateten Personen ist dabei abhängig von der Anzahl der Sorgeberechtigten.